Remchingen hat nicht nur einen neuen Pfarrer, sondern eigentlich gleich zwei
Am Freitagabend wählten der Kirchengemeinderat und Dekan Christoph Glimpel Pfarrer Lukas Best auf die Stelle, die seit November durch den Wechsel von Pfarrer Friedemann Zitt von Wilferdingen nach Pforzheim frei ist. Es war der erste Wahlgottesdienst in der im Januar fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde Remchingen. Damit ist der 31-Jährige, der sein Studium in Tübingen, Sydney, Greifswald und Heidelberg und zuletzt seinen Probedienst in Konstanz absolviert hatte, der erste neu gewählte Remchinger Pfarrer.
Am Freitagabend wählten der Kirchengemeinderat und Dekan Christoph Glimpel Pfarrer Lukas Best auf die Stelle, die seit November durch den Wechsel von Pfarrer Friedemann Zitt von Wilferdingen nach Pforzheim frei ist. Es war der erste Wahlgottesdienst in der im Januar fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde Remchingen. Damit ist der 31-Jährige, der sein Studium in Tübingen, Sydney, Greifswald und Heidelberg und zuletzt seinen Probedienst in Konstanz absolviert hatte, der erste neu gewählte Remchinger Pfarrer.
Brechend voll war die Christuskirche beim Vorstellungsgottesdienst von Lukas Best, den das Wahlgremium am Freitag als Pfarrer für Remchingen wählte. Nach ihrer Elternzeit möchte er sich die Stelle mit seiner Frau Mirjam teilen.
Er wird voraussichtlich im Herbst seinen Dienst in Remchingen antreten und sich dann zusammen mit den Pfarrern Dagny von der Goltz, Rudolf Kaltenbach und Diakon Patrick Zipse um die fusionierte Kirchengemeinde mit rund 5.500 Gläubigen kümmern. Doch es gibt eine weitere Besonderheit: Auch Bests Frau Mirjam ist auf der Zielgeraden ihres Vikariats. Die 32-Jährige promovierte Theologin möchte in Remchingen ihren Probedienst als Pfarrerin absolvieren. Zusammen haben die beiden einen zweijährigen Sohn und ein weiteres Kind in Erwartung. Nach Mirjam Bests Elternzeit möchten sich beide die Pfarrstelle teilen.
„Ich glaube, die Bests sind ein großer Gewinn für Remchingen und Remchingen ist ein großer Gewinn für die neue Pfarrfamilie“, freute sich Dekan Christoph Glimpel über die eindeutige Wahl, „Wir dürfen gespannt sein, was der Heilige Geist aus dieser Win-win-Situation machen wird!“ Hunderte gespannte Remchinger durften die beiden schon am Sonntag vor ihrer Wahl bei einem Vorstellungsgottesdienst in der proppenvollen Wilferdinger Christuskirche kennenlernen, in der die Sitzplätze nicht ausreichten. Mit einer abwechselnd gestalteten Predigt zu Beginn der Fastenzeit stellten sie eindrucksvoll ihr Zusammenspiel unter Beweis.
„Wir sind beide in Gemeinden aufgewachsen, wo uns Menschen etwas zugetraut und eine Spielwiese ermöglicht haben. Dadurch ist unsere Liebe für das Gemeindeleben gewachsen, in dem man sich gegenseitig trägt durch Höhen und Tiefen“, verdeutlichte Lukas Best im Interview mit Regine Fassler. Mit Ehrfurcht und Dankbarkeit blicke er auf das, was in Remchingen bereits gewachsen sei und freue sich mit seiner wachsenden Familie riesig, dazu beitragen zu können, dass das lebendige Gemeindeleben weiter aufblühe. Auf die Frage, wie sie sich gegenseitig beschreiben würden, antwortete Mirjam Best: „Lukas hat unendlich viele Ideen und er sieht überall die Chancen – er ist ein Möglichmacher“, während ihr Mann ihre seelsorgerische Gabe hervorhob: „Mirjam hat einen richtig guten Blick auf die Menschen, ist sehr strukturiert, eine großartige Lehrerin und leidenschaftliche Predigerin.“
Julian Zachmann
„Ich glaube, die Bests sind ein großer Gewinn für Remchingen und Remchingen ist ein großer Gewinn für die neue Pfarrfamilie“, freute sich Dekan Christoph Glimpel über die eindeutige Wahl, „Wir dürfen gespannt sein, was der Heilige Geist aus dieser Win-win-Situation machen wird!“ Hunderte gespannte Remchinger durften die beiden schon am Sonntag vor ihrer Wahl bei einem Vorstellungsgottesdienst in der proppenvollen Wilferdinger Christuskirche kennenlernen, in der die Sitzplätze nicht ausreichten. Mit einer abwechselnd gestalteten Predigt zu Beginn der Fastenzeit stellten sie eindrucksvoll ihr Zusammenspiel unter Beweis.
„Wir sind beide in Gemeinden aufgewachsen, wo uns Menschen etwas zugetraut und eine Spielwiese ermöglicht haben. Dadurch ist unsere Liebe für das Gemeindeleben gewachsen, in dem man sich gegenseitig trägt durch Höhen und Tiefen“, verdeutlichte Lukas Best im Interview mit Regine Fassler. Mit Ehrfurcht und Dankbarkeit blicke er auf das, was in Remchingen bereits gewachsen sei und freue sich mit seiner wachsenden Familie riesig, dazu beitragen zu können, dass das lebendige Gemeindeleben weiter aufblühe. Auf die Frage, wie sie sich gegenseitig beschreiben würden, antwortete Mirjam Best: „Lukas hat unendlich viele Ideen und er sieht überall die Chancen – er ist ein Möglichmacher“, während ihr Mann ihre seelsorgerische Gabe hervorhob: „Mirjam hat einen richtig guten Blick auf die Menschen, ist sehr strukturiert, eine großartige Lehrerin und leidenschaftliche Predigerin.“
Julian Zachmann
Zur Einführung des ersten Remchinger Kirchengemeinderats erbat Dekan Christoph Glimpel (vorne links) den Segen für die Ehrenamtlichen sowie Diakon Patrick Zipse (hinten links), Pfarrerin Dagny von der Goltz (von rechts) und Pfarrer Rudolf Kaltenbach. Die neuen Kirchengemeinderäte sind Sascha Dennig (ab Zweiter von links), Miriam Flinspach, Tobias Kröner, Christoph Gaßner, Peter Schaller, Doris Schmidt, Ulrich Kammerer, Martin Schaller, Christian Reichinger, Matthias Haufe, Regine Fassler, Jörg Müller und Silke Jonsson. Foto: Zachmann
Neue Kirchengemeinde Remchingen geht mit Fusion einen Schritt voraus
Dekan Christoph Glimpel erbittet Segen für den ersten Remchinger Kirchengemeinderat
Remchingen (zac). Seit Jahresbeginn sind die drei evangelischen Kirchengemeinden Wilferdingen, Singen und Nöttingen Geschichte – und die Geschichte der Kirchengemeinde Remchingen hat begonnen. Wie berichtet hatten Haupt- und Ehrenamtliche in über zwei Jahren ihre Fusion intensiv vorbereitet. Damit wollen sie langfristig den gebotenen finanziellen und personellen Einsparzielen der evangelischen Landeskirche in Baden begegnen, die spätestens bis 2036 30 Prozent ihrer Zuschüsse an die Gemeinden einsparen will.
Dazu hatten sich die 16 Gemeinden des Kirchenbezirks Badischer Enzkreis zur Bildung von zunächst drei, unter Remchinger Initiative dann für vier Kooperationsräume entschieden. Remchingen mit rund 5.500 evangelischen Gläubigen und sieben kirchlich betreuten Kindergärten ist einer davon. Mit der Fusion sind die drei Gemeinden einen großen Schritt weiter gegangen als gefordert: „Dabei ist unser Ziel, dass wir auch weiterhin gestalten und nicht gestaltet werden wollen“, verdeutlicht der Ehrenamtliche Martin Schaller.
Einen Meilenstein auf dem gemeinsamen Weg bildete am Sonntagabend die Einführung des ersten Remchinger Kirchengemeinderats, den die Gemeinden vor ihrer Fusion durch Teilortswahl gewählt hatten. Umrahmt von den drei Posaunenchören erbat Dekan Christoph Glimpel den Segen für Silke Jonsson, Tobias Kröner, Jörg Müller (frühere Kirchengemeinde Nöttingen), Miriam Flinspach, Matthias Haufe, Christian Reichinger, Doris Schmidt (Singen), Sascha Dennig, Regine Fassler, Christoph Gaßner, Ulrich Kammerer, Martin Schaller und Peter Schaller (Wilferdingen) ebenso wie für Pfarrerin Dagny von der Goltz, Pfarrer Rudolf Kaltenbach und Diakon Patrick Zipse. Kaltenbach ist Vorsitzender des Gremiums, Müller, Schmidt und Gassner Stellvertreter. „Schon vor der Fusion hat es hier ganz viel Zusammenarbeit gegeben – dabei hat auch die gemeinsam getragene Diakoniestation eine wichtige Vorreiterrolle gespielt“, lobte Glimpel.
Neben einer geringeren landeskirchlichen Unterstützung der aktuell 14 kirchlichen Gebäude in Remchingen sieht der Strukturprozess ab 2036 eine mögliche Streichung einer von drei Pfarrstellen vor, ab 2032 eine im westlichen Teil des Kirchenbezirks geteilte Diakonenstelle. Vor Ort selbst finanzierte Stellen, wie schon bei den CVJM-Jugendreferenten, sind möglich. Auf die Stelle des vormalig Wilferdinger Pfarrers Friedemann Zitt, der zum November nach Pforzheim wechselte, gebe es erfreulicherweise schon nach der ersten Ausschreibung eine vielversprechende Bewerbung, über die das Gremium nun berate. Während die Pfarrämter bereits Aufgaben zentralisieren und neu verteilen, sind die Auswirkungen in der Gottesdienstlandschaft weniger spürbar: Neben den regelmäßigen gemeinsamen CREDO-Gottesdiensten von Kirchengemeinde, CVJM-Vereinen und Bezirk soll es nach wie vor Sonntagsgottesdienste an allen drei Orten geben, ab und zu mit Kanzeltausch.
Einführungs-Gottesdienst
Unser neu gewählter Kirchengemeinderat wird am Sonntag, 18. Januar 2026 um 17 Uhr in der Christuskirche Wilferdingen mit Dekan Dr. Christoph Glimpel feierlich eingeführt. Es wird ein Gottesdienst mit Abendmahl sein, musikalisch gestaltet mit Lobpreis und Bläsern. Im Anschluss gibt es einen Sektempfang.
Wir freuen uns auf alle, die dabei sind, um dem neuen Gremium den Rücken zu stärken!
Unser neu gewählter Kirchengemeinderat wird am Sonntag, 18. Januar 2026 um 17 Uhr in der Christuskirche Wilferdingen mit Dekan Dr. Christoph Glimpel feierlich eingeführt. Es wird ein Gottesdienst mit Abendmahl sein, musikalisch gestaltet mit Lobpreis und Bläsern. Im Anschluss gibt es einen Sektempfang.
Wir freuen uns auf alle, die dabei sind, um dem neuen Gremium den Rücken zu stärken!
Kirchenwahlen
In Nöttingen, Singen und Wilferdingen wurden wie in der ganzen Landeskirche am 1. Advent die neuen Kirchengemeinderäte gewählt. Besonders gefreut hat es uns, dass 22% der Erstwähler sich an der Wahl beteiligt haben. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung lag bei 17,3%. Wir danken allen, die an der Wahl teilgenommen haben und damit den Gewählten den Rücken stärken.
Gewählt wurden: Silke Jonsson, Tobias Kröner, Jörg Müller, Miriam Flinspach, Matthias Haufe, Christian Reichinger, Doris Schmidt, Sascha Dennig, Regine Fassler, Christoph Gassner, Ulrich Kammerer, Martin Schaller, Peter Schaller.

von li. n. re. Diakon Patrick Zipse, Sascha Dennig, Pfr. Rudolf Kaltenbach, Jörg Müller, Doris Schmidt, Martin Schaller, Peter Schaller, Matthias Haufe, Regine Fassler, Ulrich Kammerer, Miriam Flinspach, Christoph Gaßner, Silke Jonsson, Tobias Kröner, Christian Reichinger, Pfrin. Dr. Dagny von der Goltz
Wir gratulieren den Gewählten und freuen uns, dass sie die neue Evangelische Kirchengemeinde Remchingen mitgestalten werden. Gottes Segen dazu.
Die Einführung der neuen Kirchengemeinderäte wird im Gottesdienst am Sonntag, 18. Januar 2026 um 17 Uhr in der Christuskirche in Wilferdingen sein.
Gemeinde lebt vom Mitmachen – und Ihre Stimme macht den Unterschied!
Am 1. Advent sind alle evangelischen Kirchenmitglieder ab 14 Jahren eingeladen, über die Zukunft der neuen Evangelischen Kirchengemeinde Remchingen mitzuentscheiden.
Warum wählen?
Mit Ihrer Stimme bestimmen Sie mit, wer die Evangelische Kirchengemeinde Remchingen in den kommenden sechs Jahren leiten wird.
Die Kirchenältesten tragen gemeinsam mit Pfarrpersonen und Diakon Verantwortung für:
• Gemeindeleben und Seelsorge
• Kinder- und Jugendarbeit
• Diakonie und kulturelle Angebote
• Gebäude, Finanzen und Kooperationen
So gestalten sie das Miteinander in den vereinigten Gemeinden Nöttingen, Singen und Wilferdingen.
Teilortswahl
Gewählt wird jeweils nur innerhalb der bisherigen Kirchengemeinde. Sie wählen also Ihre Kandidatinnen und Kandidaten in Ihrer Gemeinde.
Termine
Die Wahl findet im Anschluss an die Gottesdienste in den Kirchen und anschließend Stimmabgabe in den jeweiligen Gemeindehäusern bis 16 Uhr statt. Bitte bringen Sie Ihren gültigen Ausweis mit.
Bekanntgabe des Ergebnisses
Sonntag, 30. November 2026 um 19 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus in Singen
Zeigen Sie sich solidarisch mit unseren Kandidierenden und geben Sie ihnen Ihre Stimme.
Kirche Remchingen
Seit mehreren Jahren haben sich die Kirchengemeinderäte aus Nöttingen, Singen und Wilferdingen regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen getroffen. Gemeinsam bilden wir einen Kooperationsraum innerhalb unseres Kirchenbezirkes. Schon bald wurde uns klar, dass es ein guter Weg ist, wenn wir uns zu einer Kirchengemeinde Remchingen zusammenschließen. In jedem Ortsteil wurden Gemeindeversammlungen dazu abgehalten, im Januar gab es eine gemeinsame Gemeindeversammlung aller drei Kirchengemeinden. Dann haben die drei Kirchengemeinderäte jeweils die Fusion zum 1. Januar 2026 beschlossen. Da jede Kirchengemeinde eine Körperschaft öffentlichen Rechtes ist, war der nächste Schritt ein Gesetz der Landeskirche und ein Antrag ans Kultusministerium, die Evangelische Kirchengemeinde Remchingen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen.
Das ist die formale Seite. Wir alle sind gefordert, die neue Kirchengemeinde mit Leben zu füllen. Dazu feiern wir in diesem Jahr mehrere Begegnungssonntage. Und wir wählen in einer echten Teilortswahl den neuen Kirchengemeinderat am 1. Advent 2026. Wir alle sind aufgefordert, Menschen anzusprechen, die wir für dieses geistliche Amt geeignet halten und diese dann durch unsere Teilnahme an der Wahl zu unterstützen.
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