Geistliches Leben

  
Fachstelle Geistliches Leben
Die Fachstelle ermöglicht es Menschen, in zahlreichen Angeboten zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu tanken und zu sich selbst zu finden. 
  
Wie kann eine heilsame, wohltuende Stille im Menschen Raum gewinnen?
Wie kann eine Gottesbeziehung Gestalt annehmen?
Wie kann Glaube Tiefgang gewinnen?
Wie können Menschen neu berührt werden vom Geheimnis der Gegenwart Gottes?
Wie können sie weiter leben in Zeiten innerer Dürre?
Wie können sie zur Mitte finden, können sie in der Mitte verweilen – bei dem vielen, das an ihnen zerrt?
Was hilft, im Alltag die Liebe zu leben?
Was sind Quellen geistlichen Lebens und wie werden sie zugänglich, wie kann man daraus schöpfen?
 
Um diese und ähnliche Fragen kann es bei einer Begegnung mit der Fachstelle Geistliches Leben gehen. Die Stelle ist eingerichtet für Haupt- und Ehrenamtliche aus unserer Landeskirche und darüber hinaus für alle an Spiritualität interessierte Menschen.
 
Wer sich auf der Suche nach einer eigenen Spiritualität befindet, diese reflektieren und eventuell einem Veränderungsprozess aussetzen möchte, wer Ausschau hält nach einer passenden Meditationsgruppe in erreichbarer Nähe, kann die Beratung der Fachstelle Geistliches Leben in Anspruch nehmen.
 
Die Aufgabe der Fachstelle "Geistliches Leben" ist es, Angebote im Bereich Spiritualität und Meditation innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden zu bündeln und zu fördern, sowie eigene Veranstaltungen anzubieten.
 
 
 
Geistliche Begleitung
Bei der Begleitung auf dem Geistlichen Weg geht es um die eigene Person in ihrer Beziehung zu sich selbst, zu Mitmenschen und Mitwelt und zu Gott.
  
Geistliche Begleitung hat mit dem ganzen Menschen zu tun. Hier kann alles Raum haben, was zum Leben gehört, die Deutung von Erlebnissen, der Umgang mit Fragen, Zweifeln, Sehnsucht, Angst … Geistliche Begleitung ist der Ort, an dem jemand Zeit hat, zuhört, nicht wertet, stehen lässt und hilft, eigene Antworten, Entscheidungen, Wege zu finden.
Begleiterinnen und Begleiter auf dem Geistlichen Weg sind darin ausgebildet, sich anderen zuzuwenden, sie sind dem Seelsorgegeheimnis verpflichtet und nehmen selbst Begleitung in Anspruch.
Nicht selten steht am Anfang einer Geistlichen Begleitung eine Krise, die zu bedenken und zu deuten ist. Geistliche Begleitung ist jedoch nicht eigentlich Krisenintervention, es geht eher darum, in guten und in schweren Tagen für die eigene Seele zu sorgen. Oft entdecken Begleitete neue Orientierungen in der Gestaltung des Glaubens- und Lebensweges, die eigene Identität wird gestärkt, der Alltag wird in einem guten Verhältnis von „ora et labora“ neu geordnet. Häufig werden auch neue Formen der Schriftbetrachtung und der Meditation gefunden.
Geistliche Begleitung findet in der Regel alle 4-5 Wochen in einem etwa einstündigen Gespräch statt. Sie kann sich über Monate aber auch Jahre erstrecken. Voraus geht ein Sondierungsgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Abklären von Erwartungen.